Zwei wertvolle Ziegelsteine für Jüdisches Zentrum Jakobsplatz

- v.l. Oberbürgermeister Christian Ude, Erzbischof Kardinal Friedrich Wetter, Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, und der evangelische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich
Erzdiözese München und Freising und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern spenden insgesamt 400.000 Euro
München (sskm). Als einen kirchlichen Beitrag zum Bau des Jüdischen Zentrums am Jakobsplatz haben der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, und der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Johannes Friedrich, der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, symbolisch zwei Ziegelsteine überreicht.
Die beiden „wertvollen“ Steine symbolisieren Spenden der beiden Kirchen. Die Spende der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Höhe von 100.000 Euro stammt aus einer landesweiten Kollekte im Herbst vergangenen Jahres. Die Erzdiözese München und Freising hatte bereits 2004 den Betrag von 300.000 Euro für den Bau des Jüdischen Zentrums gespendet.
„Knapp vier Millionen Euro sind bislang durch viele großzügige Spenden zusammengekommen. Damit haben Sie alle dazu beigetragen, dass die Jüdische Gemeinde wieder ein Zuhause im Herzen unserer Stadt bekommt“, freute sich Harald Strötgen, Vorsitzender des ‚Kuratoriums zur Förderung des Neuen Jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrums am St.-Jakobs-Platz’, dem auch Erzbischof Kardinal Wetter und Landesbischof Dr. Friedrich angehören.
„Ich danke der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sowie der Erzdiözese München und Freising von Herzen für ihre großzügigen Spenden für den Bau unseres Jüdischen Zentrums. Die Unterstützung, die wir auf diesem Weg von vielen Seiten erfahren, lässt mich hoffen, dass am Jakobsplatz ein Zentrum des Dialogs, ein Ort des Austausches und Miteinanders entstehen wird“, so Präsidentin Knobloch beim Pressetermin.
Nach der Übergabe überzeugten sich Charlotte Knobloch, Kardinal Wetter und Landesbischof Friedrich vor Ort vom zügigen Baufortschritt des Jüdischen Zentrums. Bereits in wenigen Tagen wird der Rohbau abgeschlossen sein. Die feierliche Eröffnung der Synagoge ist für den 9. November 2006 geplant. Im Frühjahr 2007 soll das Gemeindezentrum folgen.
Dieser Text ist im Internet abrufbar unter folgender Adresse:
www.sskm.de/presse
Ein Foto zur Pressemeldung senden wir auf Anfrage gerne zu oder Sie können es downloaden unter:
www.sskm.de/presse
Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Internet unter:
www.ikg-muenchen.de


