Startschuss für größtes Schüler-Börsenspiel Europas

Petra Graf, Leiterin des Börsenspiels bei der Stadtsparkasse München (re.), spricht mit Marie Zachary (li.), Marion Thalmeir (2. v. li.) und Laura Kötter (3. v. li.) vom Münchner Edith-Stein-Gymnasium über ihre Pläne und Erwartungen für das Börsenspiel.

155 Nachwuchsbroker-Teams testen beim Planspiel Börse der Stadtsparkasse München ihr Geschick im Börsenhandel

München (sskm). Am 27. September fällt der Startschuss für das diesjährige Planspiel Börse der Sparkassen, dem größten Wirtschaftsspiel in Europa. Allein bei der Stadtsparkasse München treten 155 Schülerteams aus 21 Gymnasien und acht Realschulen an. Die Schüler können dabei ihr Wissen in Sachen Börse und Wirtschaft spielerisch erweitern. „Lernen, wie man mit Aktien und Fonds umgeht und erste Erfahrungen sammeln“, will die Schülerin Laura Kötter vom Münchner Edith-Stein-Gymnasium. Gut zehn Wochen haben die Nachwuchsbroker Zeit, ihr fiktives Startkapital von 50.000 Euro zu vermehren.

Laut des Instituts für Jugendforschung in München besitzt bereits ein Sechstel der 15- bis 24-Jährigen Aktien, Wertpapiere und Fondsanteile – Tendenz steigend. Hier setzt das Planspiel Börse an. Neben dem Spaß an Spiel und Wettbewerb möchte die Stadtsparkasse München mit dem Planspiel Grundwissen über die Börse, den Kapitalmarkt sowie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zusammenhänge vermitteln. „Die Schüler lernen, sich Informationen zu beschaffen und diese zielgerichtet und aktiv in Entscheidungen mit einzubeziehen. Damit eignen sie sich Fähigkeiten an, die in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft immer wichtiger werden“, beschreibt Gaby Wenig, Leiterin Abteilung Jugendmanagement der Stadtsparkasse München, eines der zentralen Anliegen des Börsenspiels.

Das Planspiel Börse funktioniert fast wie die echte Börse. Aus 150 repräsentativen Wertpapieren, die an sechs europäischen Börsenplätzen gehandelt werden, treffen die Teilnehmer ihre Auswahl. „Wir werden auf jeden Fall Pharma-Aktien kaufen“, so Marion Thalmeir, eine Spielgruppenleiterin des Edith-Stein-Gymnasiums, auf die Frage, in welche Wertpapiere ihre Gruppe investieren wird. Die Aufträge werden im Internet eingegeben. Der Spielstand wird ebenfalls über das Netz abgerufen. Zweimal täglich rechnet die Börsenspiel-Zentrale in Stuttgart ab. So können die jungen Broker auch kurzfristig auf Kursschwankungen reagieren.

Neu ist in diesem Jahr die Möglichkeit, sich über die Internetplattform die notwendigen Grundkenntnisse zum Thema Börse und Wertpapiergeschäft zu erarbeiten.

Beim Zusatzwettbewerb „EuroStoxx-Tipp“ kann jedes Team eine Vorhersage treffen, wie sich der Index am letzten Spieltag positioniert. Dabei ist sowohl der Zeitpunkt der Tipp-Abgabe als auch die Treffgenauigkeit entscheidend.

Zum Spielende am 12. Dezember 2006 werden alle Depots miteinander verglichen und die Siegerteams ermittelt. Den zehn erfolgreichsten Gruppen des Münchner Börsenspiels winkt als Siegerprämie „bare Münze“ im Gesamtwert von 2.200 Euro von der Stadtsparkasse. Der beste EuroStoxx-Tipp wird zusätzlich mit 150 Euro belohnt. Die Teams von Platz elf bis 20 erhalten Sachpreise.

Darüber hinaus prämiert sowohl der Sparkassenverband Bayern als auch der Deutsche Sparkassen- und Giroverband die besten Spielgruppen bayern- bzw. bundesweit.

 
Abbildung: verschiedene Empfehlungs-Prämien; Text: Kunden empfehlen Kunden lohnt sich jetzt doppelt: Jetzt empfehlen und Prämie erhalten