Stiftung "Für Kinder und Jugendliche unserer Stadt" fördert Sport- und Bewegungsräume in 16 Münchner Kindertagesstätten

- Zusammen mit Joachim Ebener (3.v.re.), Vorstand der Stadtsparkasse München, sowie Dr. Eleonore Hackl-Grötsch vom Schulreferat (2.v.re.) und Rudolf Behacker, Leiter des Sportamtes (re.) freuen sich die Kinder der Tagesstätte Reinachstraße über die neuen Sport- und Klettergeräte in ihrem Bewegungsraum. Die Kinder- und Jugendstiftung der Stadtsparkasse München fördert 16 Modellkindergärten mit insgesamt 160.000 Euro, dies ist die bislang größte Einzelförderung der Stiftung.
Mit 160.000 Euro bislang größtes gefördertes Einzelprojekt der Stiftung /
Kindertagesstätte Reinachstraße profitiert als erste von der Unterstützung
München (sskm). Als größtes Projekt seit ihrem Bestehen stattet die Stiftung "Für Kinder und Jugendliche unserer Stadt" der Stadtsparkasse München 16 Kindertagesstätten mit Sportgeräten für insgesamt 160.000 Euro aus. Initiiert hat die Aktion das Münchner Sportamt nach Vorbild des Pilotprojektes "Kinder bewegen" der Deutschen Olympischen Gesellschaft.
Nach einer Studie des Staatsinstituts Frühpädagogik bewegen sich Kinder heute nur noch eine Stunde am Tag und selbst davon nur 15 Minuten intensiv. Die meiste Zeit verbringen sie mit ihrem Gameboy, an der Playstation oder am PC. "Es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Lernen und Bewegen. Dies wollen wir fördern", so die stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte in der Reinachstraße, die als erstes von der Unterstützung der Sparkassenstiftung profitiert. 75 Kindergartenkinder und 25 Hortkinder werden in der Reinachstraße betreut.
"Nur wenn sich Kinder von klein auf regelmäßig bewegen und dies fest zu ihrem Tagesablauf zählt, schafft es unsere Gesellschaft, diesem negativen Trend von bewegungsarmen und übergewichtigen Kindern dauerhaft entgegen zu wirken", so Joachim Ebener, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse München, bei der Spendenübergabe.
Jede der 16 von der Landeshauptstadt getragenen Kindertagesstätten, die verteilt auf alle Stadtbezirke liegen, erhält ein so genanntes Starterkit, das den Kindern die Möglichkeit gibt, zu klettern, zu schwingen und zu schaukeln. Damit sollen vorhandene Räume in den Einrichtungen mit wenigen Handgriffen in Bewegungsräume verwandelt werden. "Hier können die Kinder unbeschwert Bewegungsgeräte nutzen. Denn wenn Bewegung bei Heranwachsenden fehlt, dann zeigen sich Defizite an anderer Stelle. Es ist unsere pädagogische Aufgabe, die Kinder bei ihrem Bewegungsdrang abzuholen", so die zuständige Ansprechpartnerin beim Schulreferat, Dr. Eleonore Hackl-Grötsch.
Außerdem unterstützt und betreut das Schul- und Kultusreferat laufend die Erzieher in den Einrichtungen. So soll Bewegung gefördert, die Freude an der Bewegung vermittelt und in die tägliche Erziehungsarbeit als wesentlicher Bestandteil integriert werden. Rudolf Behacker, Leiter des Sportamtes der Landeshauptstadt, dankte auch im Namen der verhinderten Stadtschulrätin Elisabeth Weiß-Söllner den Vertretern der Sparkassenstiftung für diese große finanzielle Unterstützung.
Die Kinder- und Jugendstiftung der Stadtsparkasse möchte mit den 16 Modell-Kindertagesstätten auch andere Einrichtungen in den Bezirken anregen, sich um Spendengelder zu bemühen. "Denn wenn alle knapp 400 Einrichtungen am Projekt "Kinder bewegen" teilnehmen, geben wir Tag für Tag 25.000 Kindern die Gelegenheit, sich zu bewegen und damit körperlich aktiv zu sein", so Ebener, der damit gleichzeitig an andere potenzielle Spender appellierte, dem Beispiel der Sparkassenstiftung zu folgen.


