Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse unterstützt Flüchtlingsprojekt "Nesola" der Caritas

Ehrenamtliche Paten betreuen minderjährige Asylbewerber, die ohne Eltern in Deutschland leben

v. l.: Ines Harzer und Antje Baur - Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München, Hester Butterfield, Fachdienstleiterin des Sozialdienstes für Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften, und Sabine Hodek, Projektleiterin "Nesola", im Aufenthaltsraum einer Flüchtlingsunterkunft.

München (sskm). Die Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München unterstützt das Projekt "Nesola" des Caritasverbandes der Erzdiözese München und Freising mit 7.240 Euro. "Wir unterstützen "Nesola", weil es ein vorbildliches Patenschaftsprojekt ist, das minderjährigen und oftmals traumatisierten Asylbewerbern, die ohne Eltern nach Deutschland kommen, die Chance gibt, hier Fuß zu fassen", so Antje Baur, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der Stadtsparkasse München bei der Scheckübergabe an Projektleiterin Sabine Hodek und Fachdienstleiterin Hester Butterfield.

Ziel von "Nesola" ist, die psychische und soziale Situation der jungen Flüchtlinge zu verbessern. Derzeit leben rund 30 davon in einer Wohngruppe in der Rosenheimerstraße. 15 von ihnen haben "Nesola"-Patinnen oder -Paten, die der Sozialdienst für Flüchtlinge schult und begleitet . Insgesamt wurden 25 ehrenamtliche Patinnen und Paten ausgebildet. Sie bieten den Jugendlichen aus aller Welt Orientierung und Zuwendung, sie kochen mit ihnen, helfen bei den Hausaufgaben und besuchen Elternabende. Die Paten stützen den Balanceakt zwischen den Erwartungen der Herkunfts- und der deutschen Kultur und stehen den jungen Flüchtlingen auch wenn sie volljährig sind weiter zur Seite.

"Nesola" finanziert mit dem Geld der Stiftung Soziales München die nächste Paten-Schulung sowie Ausflüge, wie beispielsweise zum Hochseilgarten in Augsburg und Stadtrundfahrten in München.

 
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