Landeshauptstadt und Stadtsparkasse München bieten lokales Netzwerk für Stifter
München (sskm). Die Stadtsparkasse München und die Landeshauptstadt München arbeiten künftig bei der Betreuung von Stiftern und Stiftungen zusammen. Für Münchner, die eine Stiftung für soziale Zwecke in ihrer Stadt gründen möchten, hat die Stadtsparkasse damit ihr Netzwerk um Beratungs- und Verwaltungsdienstleistungen der Landeshauptstadt erweitert. Die Sparkasse übernimmt dabei die sichere und ertragreiche Anlage des Stiftungskapitals.
„Das Vorurteil, ein Millionenvermögen zu benötigen, um eine Stiftung zu gründen, ist weit verbreitet. Mit unserem Stiftungsmanagement helfen wir Münchner Bürgern dabei, ihr Vermögen auch über den Tod hinaus für eine gute Sache einzusetzen“, so Harald Strötgen, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse München. „Stiftungen sind insbesondere eine sinnvolle Lösung für die Nachfolgeplanung, wenn keine Erben vorhanden sind“, erläutert Strötgen.
Die Stiftungsabteilung der Landeshauptstadt München betreut derzeit 157 Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von über 415 Millionen Euro. Sie berät und begleitet einerseits bei der Errichtung der Stiftung. Andererseits bietet die Stiftungsabteilung als Leistungen auch das Verwalten der Stiftung sowie das Verwalten des Stiftungsvermögens. Die Stiftungsabteilung der Stadt sorgt dafür, dass die Stiftungserträge tatsächlich dem gewünschten Zweck zu Gute kommen.
Bayerns größte Sparkasse zählt ebenfalls rund 160 Stiftungen zu ihren Kunden. Darüber hinaus betreibt sie selbst fünf Stiftungen mit einem Kapital von insgesamt 30 Mio. Euro – zum Teil bereits seit über 30 Jahren. Insgesamt gibt es in München bislang rund 570 rechtsfähige Stiftungen – Tendenz steigend.
„Ich freue mich, dass die Stadt und die Stadtsparkasse jetzt zusammen ihr Know-how Stifterinnen und Stiftern zur Verfügung stellen,“ begrüßt Oberbürgermeister Christian Ude die neue Kooperation.
Das Stiftungsmanagement der Stadtsparkasse wird von einem zertifizierten Stiftungs- und Vermögensnachfolge-Planer (CFEP) geleitet. Derzeit gibt es in Deutschland nur rund 200 Finanzfachleute mit dieser speziellen Ausbildung und Zertifizierung für die Beratung beim Vermögensübergang zwischen den Generationen. „Natürlich können aber auch Stifter, die Kunden anderer Banken sind, die Beratungsleistungen der städtischen Stiftungsverwaltung in Anspruch nehmen“, so Ude.
Vermögen, das in eine Stiftung eingebracht wird, bleibt dauerhaft erhalten. Lediglich die Erträge aus der Anlage kommen jährlich dem Stiftungszweck zu Gute. Die Kooperation der Stadtsparkasse München und der bayerischen Landeshauptstadt München kommt insbesondere dann zum Tragen, wenn die Stiftung soziale Zwecke mit Bezug zu München fördert. Für andere Stiftungszwecke, ob kulturelle, mildtätige oder wissenschaftliche Ziele, bietet die Stadtsparkasse München alle Leistungen für Stiftungen zusammen mit weiteren Netzwerk-Partnern an.
Die Stadtsparkasse München und die Landeshauptstadt München haben je eine umfassende Broschüre zum Thema Stiftungsgründung aufgelegt. Interessenten haben die Möglichkeit, die Broschüre der Stadtsparkasse über alle 91 Geschäftsstellen und 42 Kompetenz- und BeratungsCenter zu bestellen sowie über die Internetseite des Kreditinstituts abzurufen unter: www.sskm.de/goto/stiftungsmanagement. Die Broschüre der Landeshauptstadt München kann beim Sozialreferat/Stiftungsverwaltung der Landeshauptstadt München, Burgstraße 4, 80331 München, angefordert werden.
Ansprechpartner für die Presse:
Landeshauptstadt München
Sozialreferat
Fabian Riedl und Monika Niedermayer
Tel. 089 233-23233
Fabian.Riedl@muenchen.de
Monika.Niedermayer@muenchen.de
Stadtsparkasse München
Kommunikation & Vorstandsservice
Pressesprecher
Dr. Joachim Fröhler
Tel. 089 2167-6169
presse@sskm.de


