Verein hilft vereinsamten Menschen in München

- Ines Harzer, Stiftungsreferentin der Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse, freut sich mit Maria Hofer, ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Vereins ZAB, und Regina Bruckmmeier, Betreuerin des Projekts "Gemeinsam statt einsam", über die mit Hilfe der Spende mögliche Ausweitung des Betreuungsangebots für vereinsamte Münchnerinnen und Münchner.
Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München fördert Projekt, das Hilfe suchende Mitmenschen und sozial engagierte Bürger zusammenbringt
München (sskm). Die Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München fördert das Projekt “Gemeinsam statt einsam“ des Vereins Zusammen Aktiv Bleiben (ZAB) mit 11.400 Euro. Mit der Spende möchte der Verein die Qualifikation der Helfer und sein Betreuungsangebot für allein lebende Münchner ausbauen.
“Rentnern und Langzeitarbeitslosen eine sinnvolle soziale Aufgabe zu vermitteln und damit gleichzeitig andere Mitmenschen vor der Vereinsamung zu bewahren, ist ein nachahmenswerter Ansatz“, betont Ines Harzer, Stiftungsreferentin der Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse. “Daher unterstützt unsere Stiftung das Projekt gerne.“
Auf der einen Seite erkennt die Initiative einen zunehmenden Bedarf, vereinsamte Frauen und Männer bei der Aufnahme von sozialen Kontakten zu unterstützen. Auf der anderen Seite melden sich aber auch immer mehr Münchner bei dem Verein, die sich für ihre Mitbürger engagieren möchten. ZAB bereitet die Helfer auf ihre Aufgaben vor, betreut diese und vermittelt entsprechende Kontakte zu Hilfesuchenden. Rund 600 Erwachsene nutzen bereits die Leistungen des Vereins.
“Mit der Spende können wir unsere neuen Helfer für ihre anspruchsvollen Aufgaben schulen und somit auch das Betreuungsangebot erweitern“, freut sich Regina Bruckmeier, Projektbetreuerin vom Verein ZAB. Die Initiative ist bereits seit 18 Jahren im Gärtnerplatzviertel in der Jugend- und Altenhilfe aktiv und kombiniert Freizeitangebote mit sozialer Arbeit. Das Unterstützungsangebot umfasst Hausbesuche und Gespräche ebenso wie das Begleiten bei Arztterminen, Behördengängen oder Hilfe beim Einkaufen. Die Helfer erhalten eine Aufwandsentschädigung und sind über den Verein unfall- und haftpflichtversichert. Die Kosten dafür tragen zum Teil die Hilfesuchenden selbst, die restlichen Kosten werden über Spenden finanziert.


