Frauen haben andere Anforderungen an ihre Finanzen als Männer. Wir unterstützen Sie dabei, ihre finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen – für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben.
Ist Geld eigentlich Männersache? Fast scheint es, als seien sich Frauen und Finanzen ein wenig fremd. Doch jede Frau ist gut beraten, sich in Geldangelegenheiten nicht auf andere zu verlassen. Hier erfahren Sie, worauf Frauen beim Umgang mit Geld achten sollten.
Nur etwa 4,4 Millionen Frauen in Deutschland investieren in Aktien oder Fonds – deutlich weniger als Männer. Als Ursachen werden oft ein höheres Sicherheitsbedürfnis, fehlendes Finanzwissen oder die Sorge genannt, nicht genug zu verdienen. Dabei sind Frauen oftmals gute Anlegerinnen. Wer sich informiert, kann langfristig Vermögen aufbauen.
Frauen fehlt oft nur der erste Anstoß, sich mit Geldfragen zu befassen. Dabei reichen schon kleine Schritte, um ins Handeln zu kommen – schon 25 Euro monatlich für einen Fondssparplan können ein Anfang sein. Mit zunehmender Erfahrung wächst auch das Wissen und damit die Chance auf finanzielle Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.
Frauen verdienen im Schnitt 16% weniger als Männer – mit weitreichenden Folgen: Geringere Einkommen bedeuten weniger finanziellen Spielraum und große Lücken in der Altersvorsorge. Die Renten von Frauen fallen im Schnitt über 27% niedriger aus. Der Gender Pay Gap führt also direkt in den Gender Pension Gap – und gefährdet langfristig die finanzielle Sicherheit von Frauen.
Wer gut fürs Alter vorsorgen will, sollte mit einer Bestandsaufnahme beginnen: Rentenansprüche prüfen, Versorgungslücke berechnen und dann Expertenrat einholen. Altersvorsorge ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf – auch für Frauen. Beispielsweise ist darauf zu achten, dass auch bei Teilzeit oder Familienpausen die Beiträge weiterlaufen. Oder darauf, Vermögen auf den eigenen Namen aufbauen, um im Ernstfall unabhängig zu bleiben. Jeder Schritt zahlt sich später aus.
Mehr als ein Drittel aller Ehen in Deutschland werden geschieden. Wer keine Vorsorge trifft, zahlt im Trennungsfall oft drauf. Besonders Frauen sind gefährdet, in finanzielle Abhängigkeit zu geraten. Denn meistens sind sie es, die wegen der Familie beruflich kürzertreten. Deshalb gilt: Früh über Geld sprechen, faire Lösungen finden und eine eigene Altersvorsorge aufbauen.
Ein Haus oder Rentenansprüche werden bei einer Trennung zum sensiblen Thema. Gelingt keine Einigung, besteht das Risiko finanzieller Verluste. Besonders Frauen sollten nicht nur auf die Absicherung durch den Partner vertrauen, sondern sich frühzeitig ihre finanzielle Unabhängigkeit sichern.
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München und das Geld: ein Blick auf die Stimmung der Münchnerinnen und Münchner in Sachen Finanzen.
Wie halten es die Münchnerinnen und Münchner mit ihren Finanzen? Antworten liefert das „Vermögensbarometer““, für das im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) bundesweit jährlich mehr als 4.800 Menschen ab 16 Jahren zu Geld und Finanzen befragt werden. Seit 2024 wird die Umfrage für München mit 300 Teilnehmenden erweitert. Die spannendsten Zahlen zur Situation in München haben wir für Sie zusammengestellt.
Eindeutig: Die Befragten in München urteilen in vielen Bereichen besser als die Menschen im übrigen Bundesgebiet. Das gilt für die aktuelle finanzielle Situation genauso wie für das eigene Finanzwissen.
In der aktuellen Umfrage bewerten 54% der Befragten in München ihre finanzielle Situation als gut beziehungsweise sehr gut. Dieser Wert liegt deutlich über dem bundesweiten Anteil von 41%. Besonders bemerkenswert ist der optimistische Zukunftsausblick in der bayerischen Landeshauptstadt: 53% erwarten in den nächsten zwei Jahren eine Verbesserung der finanziellen Situation. Bundesweit glauben das lediglich 37% der Menschen.
Regelmäßiges Sparen hat für 76% der Befragten deutschlandweit einen hohen Stellenwert. In München liegt dieser Wert sogar bei 82%. Gleichzeitig sinkt insgesamt die Zahl der sogenannten Nichtsparer. Ihr Anteil ist in München (8%) nur halb so hoch wie bundesweit (15%). Beim Sparen legen die Münchnerinnen und Münchner großen Wert auf ihre Altersvorsorge.
Die Deutschen setzen bei der Geldanlage überwiegend auf konservative Produkte wie Tages- oder Festgeld. Nur 28% besitzen Wertpapiere. In München liegt der Wert mit 39% deutlich höher. Wer in Wertpapiere investiert, rechnet in München und bundesweit mit besseren Ertragschancen.
44% der Befragten in München bewerten ihr Wissen als (sehr) gut, während es bundesweit lediglich 35% sind. Auch beim Thema Wertpapiere, Altersvorsorge und Geldanlagen fühlen sich die Münchnerinnen und Münchner besser informiert als der Bundesdurchschnitt.
Weitere Ergebnisse aus der deutschlandweiten Befragung finden Sie hier. Besonders erfreulich und für Sie eine Bestätigung: Bei der Frage, welchem Kreditinstitut die Menschen ihr Geld am ehesten anvertrauen würden, stehen die Sparkassen erneut an erster Stelle. Sie konnten ihren Abstand zu den Volks- und Raiffeisenbanken sogar ausbauen.
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